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HDTV – Hochauflösendes Fernsehen

5 Januar 2011

HDTV Logo 300x225 HDTV   Hochauflösendes Fernsehen HDTV wird häufig als Fernsehen der Zukunft bezeichnet. Doch was steckt dahinter? Wir schauen uns an, was das hochauflösende Fernsehen bietet. Das “HD” steht dabei für „high-definition“, was sich sowohl auf die Auflösungsspezifikation als auch auf die Medien beziehen kann.

HDTV beschreibt technische Voraussetzungen, keine inhaltlichen Belange. Durch die Spezifikation verbessert sich also das gesendete Bild, aber nicht der Inhalt oder die Formate. Es gibt zwei gängige Bildauflösungen bei HDTV. Diese liegen bei 1280 × 720 Pixel und im Vollformat bei 1920 × 1080 Pixel. Das Seitenverhältnis des Bildes beträgt 16:9. In der ITU-R BT.709 wird HDTV mit 1080 aktiven Zeilen in Zeilensprungmodus oder 720 Zeilen im Vollbildmodus festgelegt. Die Übertragung erfolgt hierzulande hauptsächlich über Satellit, zunehmend kommt aber auch eine Ausstrahlung über DVB-T und IPTV dazu. Bei IPTV ist v.a. die Telekom mit ihrem VDSL-Netz federführend. Dort werden z.Z. die Premiere-HD Kanäle und Bundesliga-Spiele in HD eingespeist. Einige Kabelunternehmen haben ihre Netze bereits aufgerüstet und übertragen ebenfalls HD-Sender.

HDTV-fähige Geräte können Bildschirme, Computer, Spielkonsolen oder Receiver sein. Wer sich für weitere Einzelheiten zu Geräten und den technischen Spezifikationen der HD-Norm im Einzelnen interessiert, sei auf den Artikel High Definition Television bei Wikipedia hingewiesen.

Wissenschaftliche Studie zur webTV-Nutzung

11 November 2009

Der Weg des Fernsehens ins Internet wird bereits seit einigen Jahren beschritten, scheint aber noch lange nicht beendet. Die Öffentlich-Rechtlichen starteten mit ihren Mediatheken und die Privaten folgen mit RTLnow, prosieben.tv und ähnlichem seit einigen Monaten mit immer umfangreicheren Angeboten. Dennoch fehlen noch viele Inhalte, zum Beispiel wegen fehlender Lizenzen an Bildern und Musik.

Während die kommerziellen Anbieter noch stark mit den vielfältigen Möglichkeiten der Vermarktung experimentieren, erfreuen sich kino.to und andere halblegale Plattformen großer Beliebtheit. Diese Plattformen verweisen hauptsächlich zu Streaming-Videos diverser TV-Sendungen und Filme auf ausländischen Servern, die die offiziellen Anbieter noch vermissen lassen. Die Thematik bietet viel Diskussionsbedarf und das Potential, dass die Verbreitungsform der Video-Streams mit sich bringt, steht im Fokus des Interesses vieler Fernsehmacher.

Eine studentische Abschlussarbeit am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover beschäftigt sich nun mit einer weiteren, wichtigen Perspektive: Untersucht wird, wie die Nutzer der Video-Plattformen mit diesen umgehen und welche Konsequenzen dies aus werbewirtschaftlicher Sicht haben kann. Nehmen Sie bitte deshalb an der kurzen Befragung teil. Auch nur gelegentliche Nutzer sind hier aufgerufen, Angaben zu ihrem Nutzungsverhalten machen, wobei es ausschließlich um vollständig angeschaute Fernsehsendungen, Serien-Episoden oder Filme geht. Mit Hilfe der erhobenen Daten soll außerdem eine Aussage über die Aufmerksamkeit getroffen werden, mit der sich der Zuschauer den Sendungen widmet.

Mit einer Teilnahme an der Befragung unterstützen Sie diese Arbeit und auch eine Verbreitung des Links zu dem Fragebogen ist eine große Hilfe bei dem Projekt.