Die F.A.Z hat einen längeren Artikel zur Zukunft des Fernsehens erstellt. Der Autor Thiemo Heeg nimmt insbesondere auf eine Verbraucherstudie von Goetzpartners Bezug.
Das eröffnet neue Risiken für die Inhalte- und Geräteanbieter.
In den USA würde man etwas über die Chancen oder zumindest Herausforderungen lesen, in Deutschland sind die vielen, neuen Möglichkeiten, die uns die Übertragung von Bewegtbild über das Internet ermöglichen, gleich wieder Risiken.
Und IPTV ist viel mehr als die im Netz übertragenen Live-Programme von TV-Sendern: Unter den Begriff fallen geschlossene Netzwerke (Entertain/Deutsche Telekom oder Vodafone TV) genauso wie die Anbieter nutzergenerierter Videoinhalte, kurz UGVC (Youtube oder Vimeo); dazu zählen Online-Videotheken wie iTunes oder Maxdome ebenso wie Web-TV- und Mobile-TV-Anbieter.
Das werden die Jungs vom Webvideopreis nicht gerne lesen, wo sie doch so bemüht sind, IPTV von Web-Video zu differenzieren.
In Deutschland zählte die Deutsche Telekom 1,3 Millionen angeschlossene Entertain-Kunden. … Youtube knackte im Mai erstmals die Marke von 3 Milliarden Videoaufrufen an einem Tag.
Da zeigt sich auch schon, wer am Ende das Rennen machen wird. Nicht etwa die etablierten Netzanbieter, sondern (halbwegs) offene Plattformen.