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VideoWeb bietet IPTV für jedes TV Gerät mit HDMI Anschluss

18 Mai 2012

VideoWeb Screen Box Front 300dpi CH VideoWeb bietet IPTV für jedes TV Gerät mit HDMI Anschluss

Quelle: presse.videoweb.de

Speziell ältere Fernsehgeräte haben zwar oft eine Vielzahl an Anschlüssen, an einer eigenen Smart TV Oberfläche fehlt es jedoch. Der Hersteller VideoWeb versucht mit seiner VideoWeb TV Box zumindest für Fernsehgeräte mit HDMI Anschluss eine Brücke zu schlagen, sodass Fans von Mediatheken, Videoplattformen und anderen Internetdiensten auf ihre Kosten kommen. Über die erste Version der Box berichteten wir vor einiger Zeit.

Verbindung über WLAN oder Netzwerkkabel

Zur Verbindung mit dem Fernsehgerät kommt ein HDMI 1.4 Kabel zum Einsatz. Zusätzlich muss das Gerät natürlich per WLAN oder auch Netzwerkkabel mit dem Internet verbunden werden. Einmal verbunden ist HBB TV über den “Red Button” möglich. Außerdem können die Mediatheken unter anderem von der ARD, dem ZDF, Sat.1, Pro Sieben und weiteren Sendern genutzt werden. Zudem kann auch Musikfernsehen über die Dienste putpat.tv und Yavido gesehen werden. Nutzer ohne Kabel-, Satelliten- oder Antennenfernsehen haben mit Zattoo den Zugriff auf alle öffentlich-rechtlichen wie auch einzelne private Live Fernsehprogramme. Auch Radio über das Internet sowie personalisierte Internetradios können über die VideoWeb TV Box konsumiert werden. Alle unterstützten Angebote sind über die Internetseite des Herstellers einsehbar.

Inhalte vom Smartphone auf dem Fernseher ansehbar

Über den Browser sind zudem Inhalte ohne Bewegtbild abrufbar. So können mit dem VideoWeb problemlos die aktuellen Nachrichten gelesen werden. Mit Hilfe der integrierten Anwendungen iPhone und Android Viewer sind auch Fotos, Musik und Filme vom eigenen Smartphone auf dem Fernseher darstellbar. Über USB können Speichersticks oder Festplatten zur Wiedergabe angeschlossen werden. Um die ganzen Angebote zu ermöglichen, unterstützt die VideoWeb TV Box eine ganze Reihe von Formaten. Im Videobereich bringt das Gerät die Unterstützung für MP4, MKV, XviD, DIVX, MOV, AVI, H.264, MPEG2/4 und WMV mit. Damit lassen sich die meisten Internetinhalte auf dem Fernseher sichtbar machen. An Anschlüssen besitzt das Gerät zwei USB 2.0 Ports, einen optischen Ausgang und einen Ethernet-Port. Über den HDMI Ausgang lassen sich die Inhalte, sofern durch das Fernsehgerät unterstützt, in Full HD Auflösung darstellen. Das Gerät ist für 149 Euro in zahlreichen Onlineshops sowie direkt auf der Internetseite des Herstellers verfügbar.

Internet – Risiko für die Inhalte- und Geräteanbieter

21 Februar 2012

Die F.A.Z hat einen längeren Artikel zur Zukunft des Fernsehens erstellt. Der Autor Thiemo Heeg nimmt insbesondere auf eine Verbraucherstudie von Goetzpartners Bezug.

Das eröffnet neue Risiken für die Inhalte- und Geräteanbieter.

In den USA würde man etwas über die Chancen oder zumindest Herausforderungen lesen, in Deutschland sind die vielen, neuen Möglichkeiten, die uns die Übertragung von Bewegtbild über das Internet ermöglichen, gleich wieder Risiken.

Und IPTV ist viel mehr als die im Netz übertragenen Live-Programme von TV-Sendern: Unter den Begriff fallen geschlossene Netzwerke (Entertain/Deutsche Telekom oder Vodafone TV) genauso wie die Anbieter nutzergenerierter Videoinhalte, kurz UGVC (Youtube oder Vimeo); dazu zählen Online-Videotheken wie iTunes oder Maxdome ebenso wie Web-TV- und Mobile-TV-Anbieter.

Das werden die Jungs vom Webvideopreis nicht gerne lesen, wo sie doch so bemüht sind, IPTV von Web-Video zu differenzieren.

In Deutschland zählte die Deutsche Telekom 1,3 Millionen angeschlossene Entertain-Kunden. … Youtube knackte im Mai erstmals die Marke von 3 Milliarden Videoaufrufen an einem Tag.

Da zeigt sich auch schon, wer am Ende das Rennen machen wird. Nicht etwa die etablierten Netzanbieter, sondern (halbwegs) offene Plattformen.

Einblick in die Zukunft des Fernsehens

9 September 2011

Von der Auftaktveranstaltung einer neuen IPTV Veranstaltungsreihe in Potsdam gibt es eine Mitschrift, die die wichtigsten Aussagen des Abends zusammenfasst.

Neue IPTV Veranstaltungsreihe in Potsdam

8 August 2011

Am 25.08.2011 startet der die Fachgruppe IPTV des Bundesverbands der Dienstleister für Online-Anbieter e.V. (BDOA) eine kostenfreie Veranstaltungsreihe zum Thema IPTV. Veranstaltungspartner ist das Medieninnovationszentrum der Medienanstalt Berlin Brandenburg (MIZ), in dessen Räumlichkeiten der kostenfreie Abend stattfindet. Die um 18 Uhr beginnende Veranstaltung besteht aus zwei Fachvorträgen von Experten aus der Branche und endet mit gemeinsamen Networking bei einer kleinen Stärkung und Getränken.

Bei der Digitalisierung der Medien treffen bislang fachfremde Akteure aufeinander und gestalten gemeinsam die Zukunft des Fernsehens, samt seiner vielen neuartigen Erscheinungsformen. Die Fachgruppe IPTV im BDOA beleuchtet in regelmäßigen Abständen einzelne Bereiche dieser Entwicklung und geht dabei auch fachlich etwas mehr in die Tiefe als sonst üblich. Weitere Treffen finden zu unterschiedlichen Themenbereichen rund um IPTV etwa vierteljährlich statt. Sven Slazenger, Leiter der Fachgruppe IPTV und Vorstand im BDOA: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg in deren neuen Räumlichkeiten des MIZ Babelsberg eine Veranstaltungsreihe zu beginnen, die fachliche Substanz und Networking in einem Bereich bietet, der bei uns sehr stark nachgefragt wird.“

Folgende Referenten und Themen bilden den inhaltlichen Schwerpunkt der ersten Veranstaltung am 25.08.2011:

HbbTV – Technische Möglichkeiten, Alternativen, Ausblick

Dr.-Ing. Stefan Arbanowski, Leiter des Kompetenzzentrums Future Applications and Media, Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Berlin.

Dr. Stefan Arbanowski studierte bis 1996 Informatik an der TU Berlin und promovierte 2003 in diesem Gebiet. Schon während seiner Assistentenzeit an der TU Berlin hatte er engen Kontakt zur Fraunhofer Gesellschaft mit der er gemeinsam, internationale Projekte durchführte. Er übernahm 2001 die Leitung der Abteilung der OKS am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin. Heute leitet er die Abteilung Future Applications and Media (FAME) und koordiniert die Aktivitäten des FOKUS Media Interoperability Lab (MIL). Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung arbeiten Wissenschaftler im MIL an der Integration traditionaler Broadcast Systeme mit Next Generation Networks, deren Verbindung zu Diensteanbietern, Rechteinhabern, freien Communities, Web 2.0 Diensten und interaktiven Inhalten für feste als auch mobile Endgeräte. Dr. Arbanowski ist in zahlreichen internationalen Gremien wie z.B. dem Wireless World Research Forum (WWRF) und der eMobility European Technology Platform aktiv. Er veröffentlichte mehr als 70 wissenschaftliche Artikel in Büchern und Fachzeitschriften und ist Mitglied zahlreicher Programmkomitees internationaler Konferenzen.

Der SWIPE-Trick: Der Virtual IPTV Operator in der App (oder: wie man die Set-Top-Box verschwinden lässt)

Stefan A. Jenzowsky, Leiter des Geschäftsgebietes Multimedia, Siemens Communication, Media and Technology, Wien.

Im Anschluss an sein Studium der Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin lehrte er Kommunikationspsychologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of Alabama verschlug es ihn dann zur Siemens AG. Bis 2006 war Stefan Jenzowsky bei der Siemens AG im Bereich Information and Communication für die Entwicklung neuer, innovativer Geschäftskonzepte für über 160 Länder der Erde zuständig. Von 2006 bis 2007 war er Partner bei trommsdorff + drüner, innovation + marketing consultants. Von Dezember 2007 bis 2010 war er Managing Director bei moreTV Broadcasting GmbH. Seit Oktober 2010 ist er Senior Vice President und Head of Multimedia bei Siemens Communication & Media Technology in Wien.

Moderation: Durch den Abend führt Sven Slazenger, Leiter der Fachgruppe IPTV und Vorstandsmitglied im BDOA, e.V. Hauptberuflich ist der Kommunikationswissenschaftler geschäftsführender Gesellschafter der Interlake Media GmbH, einem Systemhaus für die Individualisierung und den Betrieb von IPTV Anwendungen.

Eine Veranstaltung der Fachgruppe IPTV des BDOA e.V. in Kooperation mit dem MIZ-Babelsberg der mabb.

Ort: MIZ Babelsberg, Medienstadt Babelsberg, Stahnsdorfer Str. 107, 14482 Potsdam, Anfahrtsinfo
Zeit: Donnerstag, 25.08.2011, 18:00 Uhr

Anmeldung bitte per Mail. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

155 Millionen zahlende IPTV Kunden

7 Juli 2011

Wie die Marktforschung ergeben hat, werden im Jahr 2016 vermutlich weltweit 155 Millionen Kunden IPTV kostenpflichtig nutzen. Noch ist Fernsehen über das Internet eher eine Art Nischenprodukt, in Zukunft wird es aber immer weiter verbreitet sein.

Einer der Gründe dafür sind die inzwischen sehr schnellen Internetverbindungen, die in den meisten Regionen verfügbar sind. Sie ermöglichen es, IPTV ebenso komfortabel zu nutzen wie andere Empfangsquellen. Außerdem sind die Gebühren bei dieser Art von Fernsehen teilweise sogar günstiger als bei einem Kabelanschluss.

Auch das immer breiter werdende Angebot an Fernsehsendern im IPTV dürfte laut der Marktforschung ein Grund für dessen Attraktivität sein. Inzwischen ermöglicht die Programmvielfalt ein komfortables Fernsehen im Internet. Zusatzfunktionen wie die Möglichkeit, Sendungen via IPTV aufzuzeichnen und zeitversetzt anzusehen, sorgen ebenfalls für ein hohes Interesse an dieser Technologie.