HDTV wird häufig als Fernsehen der Zukunft bezeichnet. Doch was steckt dahinter? Wir schauen uns an, was das hochauflösende Fernsehen bietet. Das “HD” steht dabei für „high-definition“, was sich sowohl auf die Auflösungsspezifikation als auch auf die Medien beziehen kann.
HDTV beschreibt technische Voraussetzungen, keine inhaltlichen Belange. Durch die Spezifikation verbessert sich also das gesendete Bild, aber nicht der Inhalt oder die Formate. Es gibt zwei gängige Bildauflösungen bei HDTV. Diese liegen bei 1280 × 720 Pixel und im Vollformat bei 1920 × 1080 Pixel. Das Seitenverhältnis des Bildes beträgt 16:9. In der ITU-R BT.709 wird HDTV mit 1080 aktiven Zeilen in Zeilensprungmodus oder 720 Zeilen im Vollbildmodus festgelegt. Die Übertragung erfolgt hierzulande hauptsächlich über Satellit, zunehmend kommt aber auch eine Ausstrahlung über DVB-T und IPTV dazu. Bei IPTV ist v.a. die Telekom mit ihrem VDSL-Netz federführend. Dort werden z.Z. die Premiere-HD Kanäle und Bundesliga-Spiele in HD eingespeist. Einige Kabelunternehmen haben ihre Netze bereits aufgerüstet und übertragen ebenfalls HD-Sender.
HDTV-fähige Geräte können Bildschirme, Computer, Spielkonsolen oder Receiver sein. Wer sich für weitere Einzelheiten zu Geräten und den technischen Spezifikationen der HD-Norm im Einzelnen interessiert, sei auf den Artikel High Definition Television bei Wikipedia hingewiesen.

