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Tape.tv: Verfügbarkeit für weitere Geräte und Bezahlmodell geplant

16 November 2012
newtape toolbar 300x189 Tape.tv: Verfügbarkeit für weitere Geräte und Bezahlmodell geplant

tape.tv versorgt seit 2008 Musikfans mit einem linearen aber beeinflussbaren Musikprogramm.

Das klassische Musikfernsehen feiert seit einigen Jahren im Internet sein großes Revival. Besonders begehrt sind die Plattformen tape.tv und putpat.tv. Die Seite tape.tv plant in den kommenden Jahren eine Erweiterung des eigenen Geschäftsmodell. Diese bringt technische Änderungen sowie ein Bezahlmodell mit sich. Zunächst einmal möchte tape.tv mit Hilfe des HTML 5 Standards den Sprung auf alle möglichen mobilen Endgeräte schaffen. Auch eine Umsetzung für Smart TVsist geplant.

Die bisherige Werbung muss überdacht werden

Erst im Oktober wurde tape.tv mit einer überarbeiten Oberfläche und mit neuen Inhalten vorgestellt. Immer mehr in den Vordergrund rücken dabei nicht nur die Videoclips, sondern auch moderierte Shows. Die Seite möchte ein Vollprogramm im Bereich Musikfernsehen anbieten. Bisher wird dieses Modell vorwiegend durch Werbung finanziert, die als Rahmen um das Musikvideo sowie in Form klassischer Spots erscheint. Tabletnutzer, so sagte Conrad Fritzsch gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, seien von klassischen Spots zwischen Musikvideos genervt. Dementsprechend arbeite das Unternehmen an einer neuen Werbeform, die nicht mehr nerven soll. Weiterhin ist ein Bezahlmodell geplant, mit dem Nutzer die Inhalte werbefrei und in HD-Auflösung ansehen können sollen. Außerdem soll es im Bezahlmodus mehr Personalisierungsmöglichkeiten beim Programm geben.

Fernsehen wird durch das Internet wieder an Bedeutung gewinnen

Fritzsch kritisierte in dem Artikel der DPA die Verwahrlosung des Fernsehens zu einem Nebenbeimedium. Seiner Ansicht nach kann das Internet einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Fernsehen wieder zu reparieren. Tape.tv besteht bereits seit 2008. Der Songkatalog umfasst Künstler aller Majorlabels. Immer mehr nimmt die Seite auch Künstler aus dem Indiebereich mit ins Programm. Es sei für das Unternehmen spannend, neue Künstler zu entdecken. Das Programm ist interaktiv beeinflussbar, ermöglicht die gezielte Suche von Titeln sowie die Erstellung eigener Mixtapes. Die Seite zeichnet sich durch einen Mix von redaktioneller Programmgestaltung in Kombination mit der Auswertung von Nutzerdaten aus. Die Seite verbindet dabei eine Nutzung über den Browser und über Apps auf iOS und Android miteinander.

Fußball EM: Alle Spiele über das Internet sehen

31 Mai 2012

zatto com1 300x184 Fußball EM: Alle Spiele über das Internet sehen

Quelle: www.zattoo.com

Am 08. Juni steht das erste Spiel bei der Fußball Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine an. Nicht immer ist es jedoch möglich, das Spiel direkt am Fernseher oder beim Public Viewing zu sehen. Speziell im Büro ist oft kein Fernsehgerät vorhanden. Jedoch wird die Europameisterschaft nicht nur über Kabel-, Satellit und DVB-T übertragen, sondern kann auch bequem im Internet gesehen werden.

ARD und ZDF bieten Livestreams zum Fußballevent an

Die offiziellen Internetauftritte von ARD und ZDF bieten die Möglichkeit, die Spiele der EM live mitzuverfolgen. Die Qualität des Bildes ist hoch. Zusätzlich kann auch interaktiv mitdiskutiert werden. Dazu binden ARD und ZDF Facebook Kommentarboxen ein. Wer über die Livestreams der Sender Fußball schauen will sollte möglichst früh einschalten. Gerade bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft sind die Livestreams überlastet. Damit geht der Fußballspaß ganz schnell in die Knie. Bei Spielen ohne deutsche Beteiligung dürfte dieser Weg jedoch gut funktionieren. Als Alternative gibt es für diesen Fall noch den TV Dienst Zattoo.

Fußball in HD auf dem Laptop oder PC schauen

Eine gute Alternative ist der TV Dienst Zattoo, der bereits bei einigen Welt- und Europameisterschaften gute Dienste leistete. Hier lohnt sich für richtige Fußballfans sogar der Kauf von Zattoo HiQ. Damit lassen sich seit kurzem die Sender ARD, ZDF und Arte mit hochauflösendem Bild schauen. ARD und ZDF setzen bei der Übermittlung der eigenen Formate in HD auf 720p, das heißt eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Von anderen TV Diensten im Internet sollte eher Abstand genommen werden, da viele Portale auch illegal Sender wie die ARD und das ZDF streamen. Sollte keine der beiden Lösungen in Betracht kommen, so können die Spiele über Portale wie radio.de oder auch die Seiten der Sender live verfolgt werden. Damit kommt auch im Büro große Fußballstimmung auf, selbst wenn eine Bildübertragung nicht möglich ist.

Internetfernsehen zensiert in China

28 April 2009

In China gibt es eine neue Gesetzesregelung, die Webseiten-Betreiber an der Verbreitung ausländischer Fernsehserien und Filme hindern soll. Dabei geht es nicht etwa um Lizenzprobleme und Urheberrechtsverletzungen, sondern um Zensur der Inhalte.

Bisher sei die Zensur noch nicht spürbar und die Videoinhalte können noch über die großen, chinesischen Videoplattformen wie Youku oder Tudou abgerufen werden.

Die ganze Geschichte gibt es im Artikel Chinas Internetbenutzer verunsichert über Internetfernsehen.

Interaktives Internetfernsehen mit Silverlight

3 Februar 2009

Wie heise online im Artikel Filme interaktiv mit Microsoft-Player schreibt, hat sich die Seite biotechnologie.de einen Videoplayer mit interaktiven Elementen auf Basis von Microsofts Silverlight Technologie bauen lassen.

Da die Seite vom Bund betrieben wird, frage ich mich, ob nicht gegen irgendwelche Barrierefreiheitsvorschriften durch den Einsatz von Silverlight verstoßen wird. In meinem Firefox unter Linux kommt nicht einmal ein Hinweis, dass ich ein zusätzliches Plugin installieren muss. Ob es das dann gäbe, sei mal dahingestellt. Wie man auch mit bestehenden Mitteln Interaktivität zu einem Video hinzufügen kann, zeigt das Beispiel 2009 Oscars Interactive Photo Hunt.

ATV gewinnt Staatspreis

1 Oktober 2007

ATV hat den „Innovationsstaatspreis 2007“ gewonnen, der im Rahmen der Verleihung des Staatspreises für Multimedia & e-Business des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft vergeben wurde. Prämiert wurde das ATV Video- und Communityportal „wow!“, eine interaktive Plattform rund um Videos, Shows und eine eigene Community, die sich kurz vor der Umsetzung befindet. „wow!“ soll sich als österreichisches Pendant neben den internationalen Plattformen wie YouTube, myvideo.de oder clipfish.de positionieren. [Vollständiger Artikel]

Quelle: medianet.at

wow! wird schon wegen der Schwierigkeiten bei der Eingabe der URL nicht funktionieren. Von einem fehlenden Markt aufgrund einer zu kleinen Kundschaft mal ganz abgesehen.