Archiv für die ‘Internetfernsehen’ Kategorie

Internetfernsehen über Handy

23 Januar 2012

Die Zukunft hat längst begonnen. Auch wenn sich die großen Fernsehanstalten noch um die Erhebung für die TV-Gebühren streiten und Handybetreiber über Bandbreiten und die richtige Größe für das Handydisplay diskutieren, die Zukunft des Internetfernsehens hat längst begonnen.

Waren es früher einmal Sendungen im Fernsehen, die für das Ausstrahlen von Videoclips von Jugendlichen besonders bevorzugt wurden, ist davon längst keine Spur mehr. Wer sich heute einen Videoclip ansehen möchte, macht dies mit einem einfachen Griff zu seinem Handy. Einst als mobiles Telefon erfunden, dient es heute als universelles Multimediagerät. Telefonieren, Nachrichten und Memos verfassen, seinen Terminkalender abfragen und aktualisieren, alle diese Dinge sind längst schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Doch längst sind Handys auch internetfähig und was bis vor ein paar Jahren nur vom PC aus möglich wer, geht jetzt, dank dem Handy, auch von unterwegs.

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Fernsehen geht im Internet auf

13 September 2011

Ein durchaus bissigen Kommentar zur Zukunft des Fernsehens finden Sie im Artikel Super-Medium Internetfernsehen: Auflösung von Geist und Geschäft.

Glauben Sie, dass das klassische Fernsehen eine Zukunft hat?

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tape.tv – Personalisiertes Online Musikfernsehen

22 Juni 2011

Webseite tape tv Logo tape.tv – Personalisiertes Online Musikfernsehen [Trigami-Review] Der Untergang des klassichen Musikfernsehens zieht sich jetzt ja schon eine ganze Weile hin, MTV sendet nur noch gruselige Reality Show Formate, die Unterzeile „Music Television“ aus dem Logo genommen, mittlerweile existiert der Sender nur noch als Bezahlfernsehen. Sucht man bei YouTube nach Musikclips, bekommt man den meisten Clip-Content aufgrund des schwelenden GEMA-Streits mit Musiklabels nicht angezeigt. Grund genug, sich einmal die Video-Plattform tape.tv genauer anzusehen.

Auf den ersten Blick gefällt die ausklappbare Toolbar im Player, die sich sehr leicht und intuitiv bedienen lässt.Hier geht die Suche nach einem bestimmten Künstler oder Song ganz einfach über die Lupe, mit den weiteren  Funktionen geht es bei tape.tv aber erst richtig los: Meldest Du Dich an, kannst Du Videos bei tape.tv auch gleich bewerten: Du klickst auf ein Herz, wenn es Dir besonders gefällt, nervt Dich ein Video, betätigst Du einmal ein Stopp-Symbol, und der Clip wird nie wieder angezeigt. So kannst Du Deinen tape.tv Channel nach Deinem Musikgeschmack personalisieren und lernst dadurch eine Menge neue Musik kennen, unterstützt von der technischen Intelligenz des Programms und der redaktionellen Kompetenz der tape.tv-Macher. tape.tv ist weit mehr als eine seelenlose Musiksuchmaschine, das Team hinter den Kulissen stellt täglich redaktionelle Streams passend zu jeder Lebenslage zusammen: Ob „verliebt“, „traurig“ oder „artyfarty“, tape.tv macht Dir Musik zu Deiner Tageslaune. Natürlich gibt es auch das ganz traditionelle 24-Stunden Programm wie im guten alten Fernsehen, natürlich mit einem Klick individualisierbar, Du kannst Dich nach Lust und Laune entweder zurücklehnen oder endlich Dein eigener VJ sein.

screen tapetv 300x187 tape.tv – Personalisiertes Online Musikfernsehen Die redaktionellen Features bieten Dir darüber hinaus die Clips von Morgen der kommenden Releases, die spannendsten Newcomer im eigenen Stream, auf dem Live-Channel kannst Du Dir exklusive tape.tv Gigs ansehen und Dich auf dem Blog von den Redakteuren umfassend über das aktuelle Musikgeschehen informieren lassen und über Clips austauschen.

Neben so viel Innovation gibt es außerdem die Wiederauferstehehung des wichtigsten Musikkommunikations-Mittel vergangener Tage: Das Mixtape als Widget! Einfach auf den Mixtape-Button klicken, nach bis zu zehn passenden Titeln zum Beispiel via Genre oder aus Deinen Lieblingsvideos wählen, Farben und Namen für Dein Mixtape hinzufügen und ganz leicht per Link an Deine Freunde schicken. Per Facebook. Mail, Twitter oder auf Deinem Blog kannst Du so per URL ein bisschen musikalisches Oldschool-Herzblut verschenken. Da wird dem alten Musikfernsehen wohl endgültig niemand mehr eine Träne nachweinen. Wer es darüber hinaus noch Dinge zum Anfassen mag, der kann im tape.tv Shop auch noch schöne Mixtape-Grafiken auf Shirts als modische Brustschmeichler oder trendy Tote-Bags erwerben.

Hier geht’s zu tape.tv

Internetfernsehen im Test bei Time Warner Cable

29 August 2010

Der US-amerikanische Kabelnetzbetreiber Time Warner Cable startet ein Pilotprojekt für Internetfernsehen. Daran nehmen große US-Fernsehsender teil. Sie machen TV-Sendungen über das Web zugänglich. Fünftausend Haushalte sind eingeladen, um am Test teilzunehmen.

Bewegte Bilder auf dem iPad

7 Juni 2010

ipad bild front 230x300 Bewegte Bilder auf dem iPad Der US-amerikanische Konzern Apple aus dem sonnigen Cupertino in Kalifornien ist spätestens seit der Einführung des iPods in aller Munde. Mit dem iPhone hat man 2007 eines der bekanntesten Smartphones überhaupt veröffentlicht, das auch heute noch glänzende Verkaufszahlen vorweisen kann. Was sollte jedoch nach dem iPhone noch kommen? Die Antworte enthüllte Firmenboss Steve Jobs zu Beginn des Jahres: das iPad.

Notebook plus iPod gleich iPad?

Das schlanke Gerät soll die laut Apple überflüssigen Netbooks ersetzen. Ob dies auch so eintreffen wird, ist fraglich, denn bisher besticht der Flachmann vor allem durch seine Fähigkeiten im Unterhaltungssegment. So kann man beispielsweise auf dem Sofa liegen und dabei Filme und Serien schauen, die man sich per Streaming direkt als Internetvideo herunterlädt – W-LAN-fähig ist das Gerät nämlich glücklicherweise auch in seinen preiswertesten Ausführungen. Woher man die Downloads der neuesten Serien dabei bezieht, ist angesichts des Herstellers des iPads relativ offensichtlich, denn natürlich möchte man den Kunden auch mit diesem Gerät möglichst an den hauseigenen iTunes Store binden. Dort kann per Internet-TV alles heruntergeladen werden, was die Leitung – und die Geldbörse, bei kostenpflichtigen Titeln – hergibt.

YouTube auf dem iPad

Doch wie sieht es mit der Webseite aus, die die meisten Nutzer noch am ehesten mit Streaming assoziieren? Die Rede ist natürlich von YouTube, der weltgrößten Internetvideo-Plattform. Dort gab es insbesondere in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Reibereien zwischen Apple und Adobe. Letzteres Unternehmen verdient sein Geld unter anderem mit der Entwicklung und Verbreitung von Flash, einem Plug-in für den Internet Browser, das es relativ einfach macht, Video und Animation auf einer Webseite darzustellen. Besonders im Bereich der Internetvideos und des Empfangs von Internet-TV ist Flash derzeit kaum wegzudenken. Daher ist es umso brisanter, dass das iPad gar kein Flash anbietet, und auch in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht anbieten wird.

iPad und HTML5

In Cupertino will man für die Downloads von Serien und Filmen stattdessen auf das noch in den Kinderschuhen steckende HTML5 setzen, welches die Einbindung Flash-ähnlicher Animationen auch ohne Plug-in erlaubt. Ob ein Video dann wirklich genauso flüssig ablaufen wird, wie man es bisher gewohnt ist, dürfte zumindest im Augenblick noch fraglich erscheinen. In Zukunft sollte es jedoch theoretisch kein Problem sein, HTML5 flächendeckend als offene Alternative zu Flash einzusetzen – was letzten Endes auch im Interesse des Unternehmens mit dem angebissen Apfel liegen dürfte, denn gerade dort wird in letzter Zeit versucht, HTML5 zu promoten. Für den Anwender kann dies nur gute Folgen haben, denn ein offener Standard auf YouTube und Konsorten, um Internetvideos und Filme ansehen zu können, ist nur wünschenswert.