Archiv für die ‘Bezahlfernsehen’ Kategorie

155 Millionen zahlende IPTV Kunden

7 Juli 2011

Wie die Marktforschung ergeben hat, werden im Jahr 2016 vermutlich weltweit 155 Millionen Kunden IPTV kostenpflichtig nutzen. Noch ist Fernsehen über das Internet eher eine Art Nischenprodukt, in Zukunft wird es aber immer weiter verbreitet sein.

Einer der Gründe dafür sind die inzwischen sehr schnellen Internetverbindungen, die in den meisten Regionen verfügbar sind. Sie ermöglichen es, IPTV ebenso komfortabel zu nutzen wie andere Empfangsquellen. Außerdem sind die Gebühren bei dieser Art von Fernsehen teilweise sogar günstiger als bei einem Kabelanschluss.

Auch das immer breiter werdende Angebot an Fernsehsendern im IPTV dürfte laut der Marktforschung ein Grund für dessen Attraktivität sein. Inzwischen ermöglicht die Programmvielfalt ein komfortables Fernsehen im Internet. Zusatzfunktionen wie die Möglichkeit, Sendungen via IPTV aufzuzeichnen und zeitversetzt anzusehen, sorgen ebenfalls für ein hohes Interesse an dieser Technologie.

Pay-TV per IPTV am wachsen

20 Juni 2011

In den USA schlagen die Uhren in vielen Gebieten, insbesondere im Bereich der Medien und Technologien, einen Tick schneller als im gemächlichen Europa. Eine Entwicklung auf die sich auch die europäischen Kabelnetzbetreiber einstellen sollten, ist der zunehmende Erfolg von Bezahlfernsehangeboten über IPTV. Mit der Telekom und Vodafone buhlen bereits jetzt zwei Telekommunikationskonzerne in Deutschland um die Gunst der (IP)TV-Zuschauer.

Einer Studie von Nielsen Media Research entnahm die Los Angeles Times, dass in den USA immer mehr Kunden auf IPTV und Satellit umstellen und dabei das Kabel links liegen lassen.

Wer sich aber noch mehr Sorgen machen sollte, sind die Fernsehanstalten. Denn immer mehr Leute, im Moment v.a. junge Leute, gucken Videoinhalte über das Netz. Web-TV wird dabei nicht von Fernsehsendern gestaltet, sondern findet auf Plattformen wie YouTube oder als Videopodcast statt.

HDTV – Hochauflösendes Fernsehen

5 Januar 2011

HDTV Logo 300x225 HDTV   Hochauflösendes Fernsehen HDTV wird häufig als Fernsehen der Zukunft bezeichnet. Doch was steckt dahinter? Wir schauen uns an, was das hochauflösende Fernsehen bietet. Das “HD” steht dabei für „high-definition“, was sich sowohl auf die Auflösungsspezifikation als auch auf die Medien beziehen kann.

HDTV beschreibt technische Voraussetzungen, keine inhaltlichen Belange. Durch die Spezifikation verbessert sich also das gesendete Bild, aber nicht der Inhalt oder die Formate. Es gibt zwei gängige Bildauflösungen bei HDTV. Diese liegen bei 1280 × 720 Pixel und im Vollformat bei 1920 × 1080 Pixel. Das Seitenverhältnis des Bildes beträgt 16:9. In der ITU-R BT.709 wird HDTV mit 1080 aktiven Zeilen in Zeilensprungmodus oder 720 Zeilen im Vollbildmodus festgelegt. Die Übertragung erfolgt hierzulande hauptsächlich über Satellit, zunehmend kommt aber auch eine Ausstrahlung über DVB-T und IPTV dazu. Bei IPTV ist v.a. die Telekom mit ihrem VDSL-Netz federführend. Dort werden z.Z. die Premiere-HD Kanäle und Bundesliga-Spiele in HD eingespeist. Einige Kabelunternehmen haben ihre Netze bereits aufgerüstet und übertragen ebenfalls HD-Sender.

HDTV-fähige Geräte können Bildschirme, Computer, Spielkonsolen oder Receiver sein. Wer sich für weitere Einzelheiten zu Geräten und den technischen Spezifikationen der HD-Norm im Einzelnen interessiert, sei auf den Artikel High Definition Television bei Wikipedia hingewiesen.

Bewegte Bilder auf dem iPad

7 Juni 2010

ipad bild front 230x300 Bewegte Bilder auf dem iPad Der US-amerikanische Konzern Apple aus dem sonnigen Cupertino in Kalifornien ist spätestens seit der Einführung des iPods in aller Munde. Mit dem iPhone hat man 2007 eines der bekanntesten Smartphones überhaupt veröffentlicht, das auch heute noch glänzende Verkaufszahlen vorweisen kann. Was sollte jedoch nach dem iPhone noch kommen? Die Antworte enthüllte Firmenboss Steve Jobs zu Beginn des Jahres: das iPad.

Notebook plus iPod gleich iPad?

Das schlanke Gerät soll die laut Apple überflüssigen Netbooks ersetzen. Ob dies auch so eintreffen wird, ist fraglich, denn bisher besticht der Flachmann vor allem durch seine Fähigkeiten im Unterhaltungssegment. So kann man beispielsweise auf dem Sofa liegen und dabei Filme und Serien schauen, die man sich per Streaming direkt als Internetvideo herunterlädt – W-LAN-fähig ist das Gerät nämlich glücklicherweise auch in seinen preiswertesten Ausführungen. Woher man die Downloads der neuesten Serien dabei bezieht, ist angesichts des Herstellers des iPads relativ offensichtlich, denn natürlich möchte man den Kunden auch mit diesem Gerät möglichst an den hauseigenen iTunes Store binden. Dort kann per Internet-TV alles heruntergeladen werden, was die Leitung – und die Geldbörse, bei kostenpflichtigen Titeln – hergibt.

YouTube auf dem iPad

Doch wie sieht es mit der Webseite aus, die die meisten Nutzer noch am ehesten mit Streaming assoziieren? Die Rede ist natürlich von YouTube, der weltgrößten Internetvideo-Plattform. Dort gab es insbesondere in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Reibereien zwischen Apple und Adobe. Letzteres Unternehmen verdient sein Geld unter anderem mit der Entwicklung und Verbreitung von Flash, einem Plug-in für den Internet Browser, das es relativ einfach macht, Video und Animation auf einer Webseite darzustellen. Besonders im Bereich der Internetvideos und des Empfangs von Internet-TV ist Flash derzeit kaum wegzudenken. Daher ist es umso brisanter, dass das iPad gar kein Flash anbietet, und auch in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht anbieten wird.

iPad und HTML5

In Cupertino will man für die Downloads von Serien und Filmen stattdessen auf das noch in den Kinderschuhen steckende HTML5 setzen, welches die Einbindung Flash-ähnlicher Animationen auch ohne Plug-in erlaubt. Ob ein Video dann wirklich genauso flüssig ablaufen wird, wie man es bisher gewohnt ist, dürfte zumindest im Augenblick noch fraglich erscheinen. In Zukunft sollte es jedoch theoretisch kein Problem sein, HTML5 flächendeckend als offene Alternative zu Flash einzusetzen – was letzten Endes auch im Interesse des Unternehmens mit dem angebissen Apfel liegen dürfte, denn gerade dort wird in letzter Zeit versucht, HTML5 zu promoten. Für den Anwender kann dies nur gute Folgen haben, denn ein offener Standard auf YouTube und Konsorten, um Internetvideos und Filme ansehen zu können, ist nur wünschenswert.

Kein SKY über IPTV in Deutschland

8 Juli 2009

Den Premiere-Nachfolger Sky-TV wird es in Deutschland nicht über IP-TV geben. Der Start von Sky bedeutet das Aus für das Premiere-Angebot, was es auch über IPTV gab. Premiere wurde über das (V)DSL-Netz der DTAG gesendet.

Grund für die Einstellung sind wohl Schwierigkeiten in der Einigung zu den Konditionen zwischen Sky und der Telekom.

Bestandskunden von T-Home-Entertain können auch weiterhin Fernsehprogramme über IPTV empfangen. Die Premieresender werden sukzessiv auf die neuen Sky-Kanäle umgeschaltet.