Die Presse war voll von der Meldung, dass die Telekom zum Jahresende eine Million Triple-Play-Kunden anpeilt. Die Telekom nahe Management-Beratung Detecon International prognostiziert mehr als 5 Millionen IPTV-Kunden in 2013.
Wenn man nur bis ins Jahr 2006 zurückblickt, wo noch 12 Millionen deutsche Haushalte bis 2011 mit IPTV versorgt sein sollten, sind solche Zahlen eher ernüchternd. Immerhin waren 2005 nur 3 Millionen Haushalte für 2010 prognostiziert, so dass T-Home-Marketingvorstand Dr. Christian P. Illek mit der geballten Power des rosa Riesen und durch eine kontinuierliche Erweiterung der Inhalte, die Vernetzung verschiedenster Medien und den Ausbau der HDTV-Vorreiterrolle, womöglich diese Zielmarke noch erreichen könnte. Noch mehr Kunden könnte allerdings auch noch mehr massive technische Probleme nach sich ziehen.
Vielleicht sollten die Telcos doch umdenken und umschwenken auf ein offeneres Modell. Denn das funktioniert bereits hervorragend. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist im Internetfernsehen der Durchbruch schon längst erreicht. Das Amt meldet, dass im ersten Quartal 2008 über 14 Millionen Privatleute über das Radio gehört und/oder ferngesehen haben. Zukünftig werden das mit neuen Zugangsgeräten wie dem FRITZ! Media 8260 sicherlich noch mehr werden, auch wenn die Kosten für IPTV weiter deutlich sinken werden. Weiter?