Thomas Wendel verwendet in einem Dossier über IPTV fälschlicherweise den Begriff Internetfernsehen.
Er erklärt, dass Internetfernsehen zum Flop gerät. Eigentlich will er schreiben, dass IPTV zum Flop gerät. Damit hat er unbestritten Recht und belegt das auch sehr anschaulich mit Zahlen. Anlass für das Dossier war die Ankündigung der Hansenet diese Woche, Neukunden den IPTV-Zugang kostenlos zum DSL-Zugang mitzugeben.
Auch die Zahlen der Telekom überzeugen in diesem Bereich mit gerade einmal 250.000 Kunden nicht, wie Thomas Wendel schreibt. Als Grund für die Misere nennt er die weite Verbreitung von Kabelfernsehanschlüssen in Deutschland.
Der Grund aus meiner Sicht ist eher darin zu suchen, dass die meisten Bundesbürger mit dem Begriff IPTV nichts anzufangen wissen, die Kosten zu hoch sind, die Vorteile nicht genug kommuniziert werden und die Technik allgemein noch zu kompliziert. Nicht zu vergessen ist außerdem, das verhältnismäßig gute Angebot öffentlicher und kommerzieller Fernsehsender. Die Privaten sind allerdings gerade auf dem besten Weg mit ihrem Angebot, die Kunden direkt in die Arme der IPTV-Anbieter zu treiben.
Internetfernsehen wie es unter Netizens verstanden wird, erfreut sich dageben höchster Beliebtheit!
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