Im November 2006 startete BüsumTV unter der Internetadresse www.buesum-tagebuch.de den ersten Internet-Fernsehsender aus dem Nordseeheilbad in Dithmarschen/Schleswig-Holstein. Die Grundidee ist, chronologisch und in kurzen Videoclips, den beliebten Urlaubsort zu portraitieren. Im Juli 2007 sind nun 100 Videoclips auf der privat geführten Seite, die mit Recht von sich behauptet unabhängig, unkommerziell und unkritisch zu sein, on demand zu sehen.
Internetfernsehen bietet auch der kleinsten Nische Raum. So entstehen dann Mikro-Regionalsender wie BüsumTV. Die größe und schwierigste Frage ist die der Finanzierbarkeit. Erreicht ein solcher Mikrosender eine ausreichend große Reichweite, um sich durch Werbung zu refinanzieren? Zahlen die Nutzer nach einer Gewöhnungsphase für (Premium-)inhalte? Gibt es Möglichkeiten für genug Zusatzgeschäfte? Zahlt womöglich die Region (z.B. Tourismusförderung) für die Produktion und Bereitstellung der Inhalte? Gibt es weitere Refinanzierungsmöglichkeiten?