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Würde sich das Fernsehprogramm verbessern, wenn das System wüßte, wo ich gerade bin und was ich gerade tue? Daten darüber, wo ich mich befinde und was ich tue, sammelt der Dienst Plazes ein.
Ich habe dabei die neue Version des Dienstes getestet, die in den nächsten Tagen online gehen soll, aber sich im Moment noch im Stealth Mode befindet. Anders als beispielsweise Google, die Daten implizit aus Suchanfragen erheben (können), gibt der Benutzer bei Plazes explizit an, dass er sich an einem neuen Ort befindet. Das funktioniert jetzt besser und sieht auch noch schöner aus.
Zusätzlich und für mich neu ist die Abfrage, was ich tue. Das erinnert ein wenig an Twitter und Konsorten. Ich kann auch einen Ort spezifizieren, den ich plane aufzusuchen. Der gesamte Dienst hat jetzt viel mehr den Charakter einer Community. Mir war so, dass einer der Gründer mal sagte, eine Community solle Plazes nie werden. Zu den typischen Community-Features zählen Kontakte (Contacts), Gruppen (Groups), Foto-Upload, Nachrichten (Messages) und Kanäle (Channels).

Dank der Contacts-Funktion bin ich jetzt sogar ein Freund von Knut. Dazu habe ich den kleinen Eisbär mit einem der hübsch ajaxifiedten „Benutzer hinzufügen“-Funktion in die Liste meiner Buddies aufgenommen. Ich könnte Knut einen Kommentar hinterlassen oder seine Plätze mit einem 5-Punkte-System bewerten. Die Bedienung der Funktionen ist stimmig und macht Spass.
Für häufigere Benutzung fehlt mir aber immer ein guter Grund. Eine teilweise Öffnung per API zur Einbindung in andere Dienste könnte einen guten Schub bringen. Wenn sich das IPTV-Interface oder das Mobil-Interface für podcast.de, auch noch lokalisieren und nach Aktivität steuern ließe, wäre das perfekte, personalisierte Dienst.